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Vote for us – Mixing Competition

Sep 18

Wir nehmen an der internationalen Pensado’s Place Mixing Competition teil und ihr könnt für uns voten.

Aufgabe war es die gelieferten Rohspuren abzumischen und musikalisch in Szene zu setzen.
Dabei sollten alle Spuren gut zu hören sein – also eine klare Anforderung an einen transparenten Mix.

Der Song ist von Adrian Daniel – genretechnisch im Soul/Pop Bereich anzusiedeln.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Reinhören in unseren Mix, den ihr übrigens auf unserer Startseite finden könnt.

Wenn euch unser Mix genauso gut gefällt wie uns, dann voted doch für uns auf indabamusic.com.
Unsere Mischung zu der wir auch das Mastering gemacht haben könnt ihr übrigens auf unserer Startseite anhören.

Icons mit einer Note und einem Fotoapparat

Corporate Sound

Mrz 06

Das unsichtbare Werbeinstrument

Noch nie gesehen, aber jeder hat es bereits (an-)gehört, manche sogar mehrmals am Tag!
Die Rede ist vom Corporate Sound (CS). Doch was genau ist CS? Und wo könnten Sie es schon einmal gehört haben?

 

Täglich prasseln Millionen von Informationen auf uns ein. Einige sehen wir, andere hören wir.
Dabei spreche ich nicht vom Straßenlärm oder vom bellenden Hund von nebenan.
Ich rede von der multimedialen Welt. Und diese ist nur ein Zuhause des Corporate Sounds, wie Sie später feststellen werden.

 

Im multimedialen Bereich, in dem auch wir von Loewenklang agieren, nehmen Sie den CS z.B. in TV- u. Radio-Werbungen, Produktfilmen, Video-Blogs, in Hollywood Blockbustern, Computerspielen, in Apps und sogar in der Straßenbahn wahr.
Diese Liste von medialen Möglichkeiten könnte man endlos fortführen, aber Sie erahnen sicher worum es geht: CS beschäftigt sich schlicht und ergreifend mit den akustischen Erscheinungsformen von Marken, Firmen, Dienstleistungen und Produkten – wenn Sie wollen auch mit Ihrer Marke, Ihrer Firma, Ihrer Dienstleistung, Ihrem Produkt. Lassen Sie sich von uns beraten.

 

Zur Eingruppierung in der Werbe- und Medienbranche gehört der CS zur Corporate-Familie und ist das tonale Pendant zum CD (Corporate Design) und somit Bestandteil der CI (Corporate Identity).

 

Der Kern eines modernen Corporate Sounds:
Den bekanntesten Vertreter des CS stellt das sogenannte Audio- oder Sound-Logo dar. Eines der Bekanntesten in Deutschland ist wohl das Sound-Logo der Deutschen Telekom. Sobald diese fünf Töne „da-da-da-di-da“ erklingen, kann jeder sofort einen Zusammenhang herstellen – Stichwort „Wiedererkennungswert“.
Aber zum CS zählt nicht nur das Sound-Logo, auch der Begriff Jingle ist dem einen oder anderen geläufig. Doch wo ist da der Unterschied? Während das Audio-Logo aus einem kurzen markanten Geräusch-, Klang- und Tongemisch besteht, enthält der Jingle oftmals zusätzlich einen kurzen gesungen Text und ist in der Regel auch etwas länger.
Ein sehr bekannter Jingle ist jener von der Firma Haribo. Wer erinnert sich nicht an diesen gesungenen Reim, den es sogar in mehreren Sprachen gibt?!

Interessant ist, dass Textinhalte in Verbindung mit einer Melodie und/oder Musik sehr einfach zu behalten sind. Prüfen Sie sich einmal selbst, wenn Sie das nächste Mal beim Autofahren Radio hören: Wie viele Texte, sowohl aus den Charts als auch aus der Werbung, können Sie mitsingen?
Dieser Effekt erleichtert (neben der Klang-Atmosphäre) Marken, Firmen und Produkten ein gewisses Image zu ermöglichen. Nehmen wir den Jingle der Privatmolkerei Bauer als Beispiel: „Der gute Bau-er“ (Na, ist Ihnen dazu nicht auch gleich die Melodie eingefallen?). Hier wurde der Firma Bauer durch den Jingle das Attribut „gut“ verliehen. Unterbewusst wird das Attribut automatisch mit der Qualität der Firma und all ihren Produkten verknüpft.

 

Nun zu einem weiteren Vertreter aus der Jingle-Familie: dem Werbelied.
Kurz gefasst ist das Werbelied ein verlängerter Jingle. Nicht nur in der Erwachsenenwerbung sondern vor allem in der Kinderwerbung wird das Werbelied gerne eingesetzt.
Nehmen wir als Beispiel einen TV-Spot für ein Spielzeug: Oft handelt der Songtext von dessen wunderbaren Eigenschaften (… Glitzer, Glitzer überall,…) und persönlicher Ansprache (… zusammen mit Deinen Freunden was erleben…). Möglichst einfach sollen hier die Melodie und der Text geschrieben sein, frei nach dem Motto „Geht ins Ohr, bleibt im Kopf“. Wenn die Kinder zu Hause beginnen mitzusingen, hat man aus markentechnischer Sicht alles richtig gemacht.
Ein Werbelied kann aber auch ein zurzeit populärer Song sein, der dem Image einer Firma, Marke oder eines Produktes entspricht und diese nicht direkt besingt. Hinzu kommt hierbei der Effekt, dass das im Radio gespielte Stück an die Werbung erinnert und umgekehrt.
Prinzipiell sollte man sich fragen, ob man das Risiko eingehen möchte, image-abhängig von jener populären Band zu sein, oder ob die Wahl einer exklusiven Produktion für den eigenen CS doch die bessere Wahl ist.
Denn Werbemusik als ganz eigene Lifestyle-Komposition kann durch die Werbung und Größe des Unternehmens populär werden, ist aber nicht image-abhängig, da der Song unmittelbar mit jenem verbunden wird und nicht mit dem Komponisten, der Band etc.

 

Ein anderer Anwendungsbereich, neben TV- u. Radio Werbung stellen reale und virtuelle Showrooms (z.B. Präsentationsflächen an Messe- u. Verkaufsständen, Internetseiten, und Sound-Ambiente in Geschäftsräumen) dar.
Auch hier wird, analog zum Werbelied, gezielt Musik ausgewählt, die dem Image der Firma oder ihrem Produkt entsprechen, oder sie wird sogar eigens dafür produziert.
Die Hintergrundmusik für Imagefilme und Telefonwarteschleifen ist ebenfalls Bestandteil des CS und dessen Wirkung nicht zu vernachlässigen. Es gibt doch nichts Schlimmeres als eine öde, langweilige Hintergrundmusik, die bei der Produktpräsentation von diesem zu überzeugen versucht, oder eine ätzende Telefonwarteschleife, in der man schon seit 10 Minuten hängt!

 

Die Wahl der Sprecherin/ des Sprechers ist für den CS ebenso wichtig, denn es gibt nichts worauf das menschliche Ohr sensibler reagiert als auf die Stimme.
Die Charaktereigenschaften, die Sie einer Werbestimme zuordnen (tief, ruhig, quäkig, aggressiv, zart usw.) übertragen Sie auf die Wirkung der Werbung und postum auf das Produkt oder die Marke.
Würden Sie eine Sponge-Bob-Stimme in einer Werbung für Finanzberatung erwarten? – Wohl eher nicht!

 

Und wie kommt der CS jetzt in die Straßenbahn?
Durch die Sprachansagen für die Haltestellen natürlich, würden Sie schätzen und damit liegen Sie nicht falsch. Aber darauf will ich nicht hinaus, vielmehr auf die kleineren Klang-Details. Diese nehmen Sie zwar wahr, bringen sie aber vielleicht nicht sofort mit CS in Verbindung, wie zum Beispiel den Straßenbahn-typischen Gong vor jeder Sprachansage.
Damit nähern wir uns einem Feld, in dem der CS eng mit Objekten verknüpft ist. Diese Verknüpfung geschieht durch die Anwendung von Softwares. Aber wir müssen dazu nicht in die Straßenbahn gehen um softwaregesteuerten CS an Objekten zu finden. Nehmen Sie doch mal Ihr Handy in die Hand, stellen es laut und achten Sie auf den Sound der erklingt, wenn Sie die virtuellen Tasten auf dem Touch-Display drücken. Oder nehmen wir die Bedienungstöne irgendeiner Maschine in einer Fabrikhalle und Alarmsignale als Beispiel.

 

Wie ich eingangs erwähnt habe ist der CS auch noch woanders als in der multimedialen Welt Zuhause. Gegenstände können den CS auch über eine direkte akustische Erzeugung vermitteln.
Damit es nicht ganz so abstrakt klingt, hier die Autoindustrie als Beispiel: Es ist kein Zufall, dass der Motor und die zufallenden Türen so klingen wie sie klingen.
Autokenner können z.B. anhand des Motorsounds erkennen um welche Marke, ja sogar um welches Modell, es sich handelt. Abgesehen davon messen wir dem Klang eines Autos auch eine gewisse PS-Leistung und Qualität bei. Beim Kauf eines Neuwagens macht es schon einen Unterschied, ob die Tür beim Zuschlagen scheppert oder mit einem dumpfen, aber satten Wumms zuknallt.

 

Wir hoffen, wir konnten Ihnen einen guten Einblick in die Welt des Corporate Sounds geben. Wenn Sie sich Gedanken über Ihren CS machen, wenden Sie sich an uns. Gemeinsam werden wir Ihr Projekt professionell und markenwirksam erklingen lassen.

Foto von drei Schülern der IGS-Linden bei uns im Tonstudio

Schulprojekt im Tonstudio

Feb 23
Warum fallen Satelliten nicht vom Himmel?

„Für unseren Info-Film brauchen wir gut klingende Sprachaufnahmen und nix mit’m Handy Aufgenommenes.“ So, oder so ähnlich haben es sich die drei 16-jährigen Schüler der IGS-Linden wohl gedacht, als sie an der Umsetzung ihres Schulprojekts saßen. Es sollte um Physik und um Satelliten gehen. So viel stand schon fest.

 

Warum nicht für Sprachaufnahmen ein Tonstudio anfragen?

 

Ehe sie sich versahen befanden sie sich heute in den Räumlichkeiten unseres Tonstudios. Vorbereitet wie Profis mit gut lesbarer Kopie ihrer Sprechtexte und stillem Wasser für den Redefluss, ging es dann zielstrebig los. Nach zwei Stunden Arbeit war das Produkt fertig in der Kiste und im Schnelldurchlauf editiert und gemixt worden.

 

Unser Aufbau und Mix:
Als Mikrofon für die Sprachaufnahmen wählten wir ein AKG Großmembran.
Für einen trockenen, vorne stehenden Grundsound haben wir uns für eine Aufstellung vor einem Absorber entschieden. Durch die Aufnahme über einen UA 610-B Tube Preamp-Modeling verliehen wir dem Grundsound eine warme aber auch definierte Klangfarbe. Um die Dynamik zu kontrollieren nutzten wir einem LA3A Limiter (Emulation), der gerne bei Sprachproduktionen genutzt wird.

 

Insgesamt war es eine sehr amüsante Aktion, besonders durch die Wortneuschöpfungen, die durch irrwitzige Versprecher entstanden sind. Nebenbei wurde unser Wissen über Satelliten bereichert.

 

Das Ergebnis gefällt und kann sich nicht nur sehen, sondern auch hören lassen!

 

Schüler steht an Studiomikro
Sprachaufnahmen im Tonstudio
Werbebanner für den Loewenklang Blog

Neu: Unser Blog für Dich!

Feb 18

– Unser Tonstudio Blog für Dich mit Tipps, Tricks & und News –

Alles über Recording, Editing, Mixing, Mastering, Sound, Musikproduktion, Komposition u.v.m.

Falls Du Fragen zu einem bestimmten Thema hast schreibe uns einfach unter hello@loewenklang.de.
Wir versuchen darauf in unserem Blog zu antworten.