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# Unser Blog

NEWS & TIPPS – FRISCH AUS DEM STUDIO
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Cover Anything

Anything – Produktion einer Single

Feb 14

Künstler-Story:
Hannes A. ist Musiker und Singer-Songwriter aus Fulda. Geboren wurde er aber im großen Afrika.
Seine Herkunft ist aufgrund der Aussprache beim Sprechen und Singen nicht zu verleugnen.
Aber das macht Stimm-Charakter aus und verleiht seinen Songs einen eignen Flair.

 

Der Weg ins Studio:
Er hatte da so einen Song – seine Lebensgeschichte.
Zu Hause mit Garageband aufgenommen stellte sich schnell die Ernüchterung ein.
Der Song hatte Potential, aber der Sound…
Damit Song und Klang auf einer Ebene stehen und sich somit ergänzen können war der Weg ins Tonstudio unausweichlich.
Wir sind froh, dass er den Weg in unser Studio gefunden hat.

 

Tag der Aufnahme:
Mit Gitarre, Stimme, Laptop im Gepäck und der Unterstützung seiner Freunde konnte die Produktion seines Songs endlich starten.
Alles sollte von Grund auf neu gemacht, also keine Sound-Fetzen aus dem alten Garageband Projekt übernommen werden.
Bevor die ersten Aufnahmen starteten, musste also erstmal ein neuer Beat her – etwas mehr drive und andere Sounds.
Nun durfte Hannes an seine ersten Aufnahmen mit Gitarre ran. Take nach take komplementierte sich der Song.
Es wurde geschnitten, gesampelt und geloopt um den Beat-Charakter mit der Gitarre zu unterstreichen.
Dann folgten die Gesangs- und Rap-Aufnahmen über ein Neumann TLM107.
Da der Beat nur mit Gitarre und Stimme etwas wenig wäre haben wir noch ein paar Instrumente am Mac eingespielt.
Dann waren auch schon intensive vier Stunden um.

 

Mixing & Mastering:
Das Mixing passierte in den darauffolgenden Tagen.
Nach EQ, Kompressor und diversen anderen Einstellungen haben wir dem Song durch geeignete Räumlichkeit dem ganzen Song Tiefe verleiht.
Man hat auch ein bisschen das Gefühl der Song wurde Live performt – denn natürlich sollte es allemal klingen.
Nach ca. sieben Stunden Arbeit war dann auch das Mix-Werk vollbracht.
Zum Abschluss durfte noch mal ein Mastering an den Song ran, um diesen für die kommerzielle Verbreitung technisch und musikalisch vorzubereiten.

 

Veröffentlichung:
Eine Veröffentlichung auf Spotify, iMusic, iTunes und co. ist geplant.
Wir beraten den Künstler dahingehend.
Bald könnt ihr also den ganzen Song anhören.
Hier geht’s zum Song!

Workshop – Zielorientiertes und kreatives Mischen

Feb 02
Fortbildung der Tontechnik-Crew der Elim Hannover

Ende letzten Jahres durfte Loewenklang die Tontechnik-Crew der Elim Hannover fortbilden.
Die Message der Workshops von Loewenklang war klar: Lernen zielorientiert und kreativ mischen können!

 

Doch was bedeutet das und wie sahen die Kurse aus?

 

Wer kennt das nicht, der sich schonmal ans “Mischen” gewagt hat.
Das eine Signal ist zu laut, das andere zu leise. Manchmal hört man den Gesang, doch die meiste Zeit verschwindet er im Sound-Sumpf.
Der Gitarrist stimmt noch fröhlich seine Klampfe und der Drummer wärmt lautvoll seine Felle und Sticks auf.
Dabei war der Techniker ja mitten im Soundcheck.
Der Mix dröhnt und zischt und die Lautsprecher erfreuen sich an dem Brei und Wirrwarr der sich aus ihnen gen Publikum ergießt.
Dabei wollte der Technik nur…  Ja, was wollte er eigentlich nur? – Den Sound jedenfalls hatte er sich anders vorgestellt.

 

Gut Mischen zu können bedeutet Handwerk zu lernen, und Erfahrung zu sammeln.
In den 4 Kursen á 8-10h (auf mehrere Tage verteilt) durften die Techniker der Elim lernen wie sie ihren Mix aufbauen können.
Beim Hausbau beginnt man ja auch nicht mit dem Dach, oder?
Sie lernten die technischen Hilfsmittel kennen, um den Mix so umzusetzen wie sie ihn sich vorstellen.
Wie gut das einem am Ende gelingt hängt von der Erfahrung und somit auch vom individuellen Training ab.
Praxis und Theorieteile lösten sich gegenseitig ab.

 

Und was ist die Basis für jede gute Mischung? – Richtig unser Gehör.
Auch das Wissen von Wahrnehmung von Klang und Geräusch, oder Lautstärke war Teil des Workshops.
Weil Musiker zu sein, oder sich mit Musik (-Instrumenten) auseinander zu setzten, beim Mischen enorm hilft, war Instrumentenkunde auch ein Teil der Kurse, wie viele andere Themen auch.

 

Es war eine lernintensive, aber auch sehr spaßig Zeit, mit dem ein oder anderen freudigen “Aha!”-Erlebnis der Teilnehmer.

 

Wenn Du oder dein Technikteam auch Interesse an den Loewenklang Workshops hast/hat dann schreib uns einfach an: Hier geht’s über die Startseite zum Kontaktformular!

Gitarren Präsentation mit YouTuber Luke

Nov 27

Luke präsentiert in seinem neusten YouTube-Video seine neue LDC-25 von LEVINSON GUITARS.
Der Videodreh als auch die Tonaufnahmen fanden in unserem Tonstudio statt.

 

Für die Aufnahmen verwendeten wir ein Neumann TLM 107 für den warmen Klang des Rumpfes und eine Raumsterofonie für den Gesamtklang der Gitarre.

Da die Gitarre beim Recording mit einem etwas härteren Plektron angespielt wurde, würde sie sich problemlos in einem Band Kontext durchsetzen können.

 

Schaut euch das Video an und macht euch euer eigenes (Klang-) Bild:

Vote for us – Mixing Competition

Sep 18

Wir nehmen an der internationalen Pensado’s Place Mixing Competition teil und ihr könnt für uns voten.

Aufgabe war es die gelieferten Rohspuren abzumischen und musikalisch in Szene zu setzen.
Dabei sollten alle Spuren gut zu hören sein – also eine klare Anforderung an einen transparenten Mix.

Der Song ist von Adrian Daniel – genretechnisch im Soul/Pop Bereich anzusiedeln.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Reinhören in unseren Mix, den ihr übrigens auf unserer Startseite finden könnt.

Wenn euch unser Mix genauso gut gefällt wie uns, dann voted doch für uns auf indabamusic.com.
Unsere Mischung zu der wir auch das Mastering gemacht haben könnt ihr übrigens auf unserer Startseite anhören.

Icons mit einer Note und einem Fotoapparat

Corporate Sound

Mrz 06

Das unsichtbare Werbeinstrument

Noch nie gesehen, aber jeder hat es bereits (an-)gehört, manche sogar mehrmals am Tag!
Die Rede ist vom Corporate Sound (CS). Doch was genau ist CS? Und wo könnten Sie es schon einmal gehört haben?

 

Täglich prasseln Millionen von Informationen auf uns ein. Einige sehen wir, andere hören wir.
Dabei spreche ich nicht vom Straßenlärm oder vom bellenden Hund von nebenan.
Ich rede von der multimedialen Welt. Und diese ist nur ein Zuhause des Corporate Sounds, wie Sie später feststellen werden.

 

Im multimedialen Bereich, in dem auch wir von Loewenklang agieren, nehmen Sie den CS z.B. in TV- u. Radio-Werbungen, Produktfilmen, Video-Blogs, in Hollywood Blockbustern, Computerspielen, in Apps und sogar in der Straßenbahn wahr.
Diese Liste von medialen Möglichkeiten könnte man endlos fortführen, aber Sie erahnen sicher worum es geht:
CS beschäftigt sich schlicht und ergreifend mit den akustischen Erscheinungsformen von Marken, Firmen, Leistungen und Produkten – Lassen Sie sich von uns beraten.

 

Zur Eingruppierung in der Werbe- und Medienbranche gehört der CS zur Corporate-Familie und ist das tonale Pendant zum CD (Corporate Design) und somit Bestandteil der CI (Corporate Identity).

 

Der Kern eines modernen Corporate Sounds:
Den bekanntesten Vertreter des CS stellt das sogenannte Audio- oder Sound-Logo dar. Eines der Bekanntesten in Deutschland ist wohl das Sound-Logo der Deutschen Telekom. Sobald diese fünf Töne “da-da-da-di-da” erklingen, kann jeder sofort einen Zusammenhang herstellen – Stichwort “Wiedererkennungswert”.
Aber zum CS zählt nicht nur das Sound-Logo, auch der Begriff Jingle ist dem einen oder anderen geläufig. Doch wo ist da der Unterschied? Während das Audio-Logo aus einem kurzen markanten Geräusch-, Klang- und Tongemisch besteht, enthält der Jingle oftmals zusätzlich einen kurzen gesungen Text und ist in der Regel auch etwas länger.
Ein sehr bekannter Jingle ist jener von der Firma Haribo. Wer erinnert sich nicht an diesen gesungenen Reim, den es sogar in mehreren Sprachen gibt?!

Interessant ist, dass Textinhalte in Verbindung mit einer Melodie und/oder Musik sehr einfach zu behalten sind. Prüfen Sie sich einmal selbst, wenn Sie das nächste Mal beim Autofahren Radio hören: Wie viele Texte, sowohl aus den Charts als auch aus der Werbung, können Sie mitsingen?
Dieser Effekt erleichtert (neben der Klang-Atmosphäre) Marken, Firmen und Produkten ein gewisses Image zu ermöglichen. Nehmen wir den Jingle der Privatmolkerei Bauer als Beispiel: “Der gute Bau-er” (Na, ist Ihnen dazu nicht auch gleich die Melodie eingefallen?). Hier wurde der Firma Bauer durch den Jingle das Attribut “gut” verliehen. Unterbewusst wird das Attribut automatisch mit der Qualität der Firma und all ihren Produkten verknüpft.

 

Nun zu einem weiteren Vertreter aus der Jingle-Familie: dem Werbelied.
Kurz gefasst ist das Werbelied ein verlängerter Jingle. Nicht nur in der Erwachsenenwerbung sondern vor allem in der Kinderwerbung wird das Werbelied gerne eingesetzt.
Nehmen wir als Beispiel einen TV-Spot für ein Spielzeug: Oft handelt der Songtext von dessen wunderbaren Eigenschaften (… Glitzer, Glitzer überall,…) und persönlicher Ansprache (… zusammen mit Deinen Freunden was erleben…). Möglichst einfach sollen hier die Melodie und der Text geschrieben sein, frei nach dem Motto “Geht ins Ohr, bleibt im Kopf”. Wenn die Kinder zu Hause beginnen mitzusingen, hat man aus markentechnischer Sicht alles richtig gemacht.
Ein Werbelied kann aber auch ein zurzeit populärer Song sein, der dem Image einer Firma, Marke oder eines Produktes entspricht und diese nicht direkt besingt. Hinzu kommt hierbei der Effekt, dass das im Radio gespielte Stück an die Werbung erinnert und umgekehrt.
Prinzipiell sollte man sich fragen, ob man das Risiko eingehen möchte, image-abhängig von jener populären Band zu sein, oder ob die Wahl einer exklusiven Produktion für den eigenen CS doch die bessere Wahl ist.
Denn Werbemusik als ganz eigene Lifestyle-Komposition kann durch die Werbung und Größe des Unternehmens populär werden, ist aber nicht image-abhängig, da der Song unmittelbar mit jenem verbunden wird und nicht mit dem Komponisten, der Band etc.

 

Ein anderer Anwendungsbereich, neben TV- u. Radio Werbung stellen reale und virtuelle Showrooms (z.B. Präsentationsflächen an Messe- u. Verkaufsständen, Internetseiten, und Sound-Ambiente in Geschäftsräumen) dar.
Auch hier wird, analog zum Werbelied, gezielt Musik ausgewählt, die dem Image der Firma oder ihrem Produkt entsprechen, oder sie wird sogar eigens dafür produziert.
Die Hintergrundmusik für Imagefilme und Telefonwarteschleifen ist ebenfalls Bestandteil des CS und dessen Wirkung nicht zu vernachlässigen. Es gibt doch nichts Schlimmeres als eine öde, langweilige Hintergrundmusik, die bei der Produktpräsentation von diesem zu überzeugen versucht, oder eine ätzende Telefonwarteschleife, in der man schon seit 10 Minuten hängt!

 

Die Wahl der Sprecherin/ des Sprechers ist für den CS ebenso wichtig, denn es gibt nichts worauf das menschliche Ohr sensibler reagiert als auf die Stimme.
Die Charaktereigenschaften, die Sie einer Werbestimme zuordnen (tief, ruhig, quäkig, aggressiv, zart usw.) übertragen Sie auf die Wirkung der Werbung und postum auf das Produkt oder die Marke.
Würden Sie eine Sponge-Bob-Stimme in einer Werbung für Finanzberatung erwarten? – Wohl eher nicht!

 

Und wie kommt der CS jetzt in die Straßenbahn?
Durch die Sprachansagen für die Haltestellen natürlich, würden Sie schätzen und damit liegen Sie nicht falsch. Aber darauf will ich nicht hinaus, vielmehr auf die kleineren Klang-Details. Diese nehmen Sie zwar wahr, bringen sie aber vielleicht nicht sofort mit CS in Verbindung, wie zum Beispiel den Straßenbahn-typischen Gong vor jeder Sprachansage.
Damit nähern wir uns einem Feld, in dem der CS eng mit Objekten verknüpft ist. Diese Verknüpfung geschieht durch die Anwendung von Softwares. Aber wir müssen dazu nicht in die Straßenbahn gehen um softwaregesteuerten CS an Objekten zu finden. Nehmen Sie doch mal Ihr Handy in die Hand, stellen es laut und achten Sie auf den Sound der erklingt, wenn Sie die virtuellen Tasten auf dem Touch-Display drücken. Oder nehmen wir die Bedienungstöne irgendeiner Maschine in einer Fabrikhalle und Alarmsignale als Beispiel.

 

Wie ich eingangs erwähnt habe ist der CS auch noch woanders als in der multimedialen Welt Zuhause. Gegenstände können den CS auch über eine direkte akustische Erzeugung vermitteln.
Damit es nicht ganz so abstrakt klingt, hier die Autoindustrie als Beispiel: Es ist kein Zufall, dass der Motor und die zufallenden Türen so klingen wie sie klingen.
Autokenner können z.B. anhand des Motorsounds erkennen um welche Marke, ja sogar um welches Modell, es sich handelt. Abgesehen davon messen wir dem Klang eines Autos auch eine gewisse PS-Leistung und Qualität bei. Beim Kauf eines Neuwagens macht es schon einen Unterschied, ob die Tür beim Zuschlagen scheppert oder mit einem dumpfen, aber satten Wumms zuknallt.

 

Wir hoffen, wir konnten Ihnen einen guten Einblick in die Welt des Corporate Sounds geben. Wenn Sie sich Gedanken über Ihren CS machen, wenden Sie sich an uns. Gemeinsam werden wir Ihr Projekt professionell und markenwirksam erklingen lassen.

Foto von drei Schülern der IGS-Linden bei uns im Tonstudio

Schulprojekt im Tonstudio

Feb 23
Warum fallen Satelliten nicht vom Himmel?

“Für unseren Info-Film brauchen wir gut klingende Sprachaufnahmen und nix mit’m Handy Aufgenommenes.” So, oder so ähnlich haben es sich die drei 16-jährigen Schüler der IGS-Linden wohl gedacht, als sie an der Umsetzung ihres Schulprojekts saßen. Es sollte um Physik und um Satelliten gehen. So viel stand schon fest.

 

Warum nicht für Sprachaufnahmen ein Tonstudio anfragen?

 

Ehe sie sich versahen befanden sie sich heute in den Räumlichkeiten unseres Tonstudios. Vorbereitet wie Profis mit gut lesbarer Kopie ihrer Sprechtexte und stillem Wasser für den Redefluss, ging es dann zielstrebig los. Nach zwei Stunden Arbeit war das Produkt fertig in der Kiste und im Schnelldurchlauf editiert und gemixt worden.

 

Unser Aufbau und Mix:
Als Mikrofon für die Sprachaufnahmen wählten wir ein AKG Großmembran.
Für einen trockenen, vorne stehenden Grundsound haben wir uns für eine Aufstellung vor einem Absorber entschieden. Durch die Aufnahme über einen UA 610-B Tube Preamp-Modeling verliehen wir dem Grundsound eine warme aber auch definierte Klangfarbe. Um die Dynamik zu kontrollieren nutzten wir einem LA3A Limiter (Emulation), der gerne bei Sprachproduktionen genutzt wird.

 

Insgesamt war es eine sehr amüsante Aktion, besonders durch die Wortneuschöpfungen, die durch irrwitzige Versprecher entstanden sind. Nebenbei wurde unser Wissen über Satelliten bereichert.

 

Das Ergebnis gefällt und kann sich nicht nur sehen, sondern auch hören lassen!

 

Schüler steht an Studiomikro
Sprachaufnahmen im Tonstudio

Tonstudio Blog

Feb 18
Werbebanner für den Loewenklang Blog

Alle News rund um unser Tonstudio, über unser Projekte und Produktionen!
Wertvolle Tipps aus unserem Audio-Business gibt’s oben drauf.

Schau’s dir an!

 

Falls Du Fragen zu einem bestimmten Thema hast schreibe uns einfach unter hello[at]loewenklang.de.
Wir versuchen darauf in unserem Blog zu antworten.

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