Anything – Produktion einer Single

Künstler-Story:
Hannes A. ist Musiker und Singer-Songwriter aus Fulda. Geboren wurde er aber im großen Afrika.
Seine Herkunft ist aufgrund der Aussprache beim Sprechen und Singen nicht zu verleugnen.
Aber das macht Stimm-Charakter aus und verleiht seinen Songs einen eignen Flair.

 

Der Weg ins Studio:
Er hatte da so einen Song – seine Lebensgeschichte.
Zu Hause mit Garageband aufgenommen stellte sich schnell die Ernüchterung ein.
Der Song hatte Potential, aber der Sound…
Damit Song und Klang auf einer Ebene stehen und sich somit ergänzen können war der Weg ins Tonstudio unausweichlich.
Wir sind froh, dass er den Weg in unser Studio gefunden hat.

 

Tag der Aufnahme:
Mit Gitarre, Stimme, Laptop im Gepäck und der Unterstützung seiner Freunde konnte die Produktion seines Songs endlich starten.
Alles sollte von Grund auf neu gemacht, also keine Sound-Fetzen aus dem alten Garageband Projekt übernommen werden.
Bevor die ersten Aufnahmen starteten, musste also erstmal ein neuer Beat her – etwas mehr drive und andere Sounds.
Nun durfte Hannes an seine ersten Aufnahmen mit Gitarre ran. Take nach take komplementierte sich der Song.
Es wurde geschnitten, gesampelt und geloopt um den Beat-Charakter mit der Gitarre zu unterstreichen.
Dann folgten die Gesangs- und Rap-Aufnahmen über ein Neumann TLM107.
Da der Beat nur mit Gitarre und Stimme etwas wenig wäre haben wir noch ein paar Instrumente am Mac eingespielt.
Dann waren auch schon intensive vier Stunden um.

 

Mixing & Mastering:
Das Mixing passierte in den darauffolgenden Tagen.
Nach EQ, Kompressor und diversen anderen Einstellungen haben wir dem Song durch geeignete Räumlichkeit dem ganzen Song Tiefe verleiht.
Man hat auch ein bisschen das Gefühl der Song wurde Live performt – denn natürlich sollte es allemal klingen.
Nach ca. sieben Stunden Arbeit war dann auch das Mix-Werk vollbracht.
Zum Abschluss durfte noch mal ein Mastering an den Song ran, um diesen für die kommerzielle Verbreitung technisch und musikalisch vorzubereiten.

 

Veröffentlichung:
Eine Veröffentlichung auf Spotify, iMusic, iTunes und co. ist geplant.
Wir beraten den Künstler dahingehend.
Bald könnt ihr also den ganzen Song anhören.
Hier geht’s zum Song!

Workshop – Zielorientiertes und kreatives Mischen

Fortbildung der Tontechnik-Crew der Elim Hannover

Ende letzten Jahres durfte Loewenklang die Tontechnik-Crew der Elim Hannover fortbilden.
Die Message der Workshops von Loewenklang war klar: Lernen zielorientiert und kreativ mischen können!

 

Doch was bedeutet das und wie sahen die Kurse aus?

 

Wer kennt das nicht, der sich schonmal ans “Mischen” gewagt hat.
Das eine Signal ist zu laut, das andere zu leise. Manchmal hört man den Gesang, doch die meiste Zeit verschwindet er im Sound-Sumpf.
Der Gitarrist stimmt noch fröhlich seine Klampfe und der Drummer wärmt lautvoll seine Felle und Sticks auf.
Dabei war der Techniker ja mitten im Soundcheck.
Der Mix dröhnt und zischt und die Lautsprecher erfreuen sich an dem Brei und Wirrwarr der sich aus ihnen gen Publikum ergießt.
Dabei wollte der Technik nur…  Ja, was wollte er eigentlich nur? – Den Sound jedenfalls hatte er sich anders vorgestellt.

 

Gut Mischen zu können bedeutet Handwerk zu lernen, und Erfahrung zu sammeln.
In den 4 Kursen á 8-10h (auf mehrere Tage verteilt) durften die Techniker der Elim lernen wie sie ihren Mix aufbauen können.
Beim Hausbau beginnt man ja auch nicht mit dem Dach, oder?
Sie lernten die technischen Hilfsmittel kennen, um den Mix so umzusetzen wie sie ihn sich vorstellen.
Wie gut das einem am Ende gelingt hängt von der Erfahrung und somit auch vom individuellen Training ab.
Praxis und Theorieteile lösten sich gegenseitig ab.

 

Und was ist die Basis für jede gute Mischung? – Richtig unser Gehör.
Auch das Wissen von Wahrnehmung von Klang und Geräusch, oder Lautstärke war Teil des Workshops.
Weil Musiker zu sein, oder sich mit Musik (-Instrumenten) auseinander zu setzten, beim Mischen enorm hilft, war Instrumentenkunde auch ein Teil der Kurse, wie viele andere Themen auch.

 

Es war eine lernintensive, aber auch sehr spaßig Zeit, mit dem ein oder anderen freudigen “Aha!”-Erlebnis der Teilnehmer.

 

Wenn Du oder dein Technikteam auch Interesse an den Loewenklang Workshops hast/hat dann schreib uns einfach an: Hier geht’s über die Startseite zum Kontaktformular!

Gitarren Präsentation mit YouTuber Luke

Luke präsentiert in seinem neusten YouTube-Video seine neue LDC-25 von LEVINSON GUITARS.
Der Videodreh als auch die Tonaufnahmen fanden in unserem Tonstudio statt.

 

Für die Aufnahmen verwendeten wir ein Neumann TLM 107 für den warmen Klang des Rumpfes und eine Raumsterofonie für den Gesamtklang der Gitarre.

Da die Gitarre beim Recording mit einem etwas härteren Plektron angespielt wurde, würde sie sich problemlos in einem Band Kontext durchsetzen können.

 

Schaut euch das Video an und macht euch euer eigenes (Klang-) Bild:

Vote for us – Mixing Competition

Wir nehmen an der internationalen Pensado’s Place Mixing Competition teil und ihr könnt für uns voten.

Aufgabe war es die gelieferten Rohspuren abzumischen und musikalisch in Szene zu setzen.
Dabei sollten alle Spuren gut zu hören sein – also eine klare Anforderung an einen transparenten Mix.

Der Song ist von Adrian Daniel – genretechnisch im Soul/Pop Bereich anzusiedeln.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Reinhören in unseren Mix, den ihr übrigens auf unserer Startseite finden könnt.

Wenn euch unser Mix genauso gut gefällt wie uns, dann voted doch für uns auf indabamusic.com.
Unsere Mischung zu der wir auch das Mastering gemacht haben könnt ihr übrigens auf unserer Startseite anhören.

Schulprojekt im Tonstudio

Warum fallen Satelliten nicht vom Himmel?

“Für unseren Info-Film brauchen wir gut klingende Sprachaufnahmen und nix mit’m Handy Aufgenommenes.” So, oder so ähnlich haben es sich die drei 16-jährigen Schüler der IGS-Linden wohl gedacht, als sie an der Umsetzung ihres Schulprojekts saßen. Es sollte um Physik und um Satelliten gehen. So viel stand schon fest.

 

Warum nicht für Sprachaufnahmen ein Tonstudio anfragen?

 

Ehe sie sich versahen befanden sie sich heute in den Räumlichkeiten unseres Tonstudios. Vorbereitet wie Profis mit gut lesbarer Kopie ihrer Sprechtexte und stillem Wasser für den Redefluss, ging es dann zielstrebig los. Nach zwei Stunden Arbeit war das Produkt fertig in der Kiste und im Schnelldurchlauf editiert und gemixt worden.

 

Unser Aufbau und Mix:
Als Mikrofon für die Sprachaufnahmen wählten wir ein AKG Großmembran.
Für einen trockenen, vorne stehenden Grundsound haben wir uns für eine Aufstellung vor einem Absorber entschieden. Durch die Aufnahme über einen UA 610-B Tube Preamp-Modeling verliehen wir dem Grundsound eine warme aber auch definierte Klangfarbe. Um die Dynamik zu kontrollieren nutzten wir einem LA3A Limiter (Emulation), der gerne bei Sprachproduktionen genutzt wird.

 

Insgesamt war es eine sehr amüsante Aktion, besonders durch die Wortneuschöpfungen, die durch irrwitzige Versprecher entstanden sind. Nebenbei wurde unser Wissen über Satelliten bereichert.

 

Das Ergebnis gefällt und kann sich nicht nur sehen, sondern auch hören lassen!

 

Schüler steht an Studiomikro
Sprachaufnahmen im Tonstudio

Tonstudio Blog

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Wertvolle Tipps aus unserem Audio-Business gibt’s oben drauf.

Schau’s dir an!

 

Falls Du Fragen zu einem bestimmten Thema hast schreibe uns einfach unter hello[at]loewenklang.de.
Wir versuchen darauf in unserem Blog zu antworten.