Kompression hören lernen.
Kompression ist eine mächtige Mixing-Disziplinen – doch wie viel Kompression ist in der Praxis notwendig? Wenn du ein Gespür dafür hast, wie du deinen Kompressor richtig einstellst, triffst du beim Mixen sofort bessere Entscheidungen. Dieser kostenlose Trainer schärft genau dieses Gehör.
Starte dein Comp-Training.
Wähle zwischen verschiedenen Audiospuren aus oder lade dein eigenes Soundfile hoch. Lerne das Verhalten von Ratio, Attack und Release bei Audiokompressoren kennen. Wähle dabei aus verschiedenen Modi und Schwierigkeitsstufen. Deine persönliche Challenge: Wiederhole dein Ohr-Training bis du es drauf hast. Mit etwas Übung klappt’s recht schnell.
So holst du das Maximum aus dem Kompressor-Training heraus.
Drei einfache Regeln, mit denen du in jeder Übungseinheit echte Lernfortschritte machst.
Höre auf das Drumherum.
Kompression macht oft erst hörbar, was vorher leise war: Hallfahnen, Atmen, Saiten-Geräusche, Raum. Achte gezielt auf diese leisen Details – sie verraten dir wie stark ein Audiosingal komprimiert wurde.
A/B-Vergleich. Aus, an, aus, an.
Schalte ständig zwischen komprimiert und unkomprimiert hin und her. Frag dich konkret: Wie stark sind die lauten Passagen im Vergleich leiser geworden? Klingt es knackiger oder weicher? Fängt es plötzlich zu pumpen an? Genau dieses bewusste Vergleichen trainiert dein Gehör schneller als jede Theorie.
Vom Extremen ins Feine.
Nutze den Sondermodus – denn hier kannst du selbst Kompressoreinstellungen ausprobieren: Starte mit extrem kleinen und großen Einstellungen bei Ratio, Attack und Release. So lernst du schnell, wie bestimmte Kompressoreinstellungen klingen. Erst wenn du „Kompressionsverhalten“ sicher erkennst, gehe auf die feineren Zwischenstufen.
6 Anzeichen, an denen du Kompression sofort erkennst.
Beim Training hilft dir dieses Schnellraster — wenn du eines davon bewusst hörst, ist Kompression im Spiel. So einfach – und doch manchmal auch nicht.
(Sidechain-)Pumping & Breathing
Der Mix atmet rhythmisch mit dem Beat. Klassisch bei Sidechain-Kompression. Auch zu schnelle Releasezeiten erzeugen ein „Pumpen“ – meist unerwünscht.
Hörbar: bei jedem Kick-Hit „duckt“ sich der Mix weg.Verlust von Punch
Der Anschlag-„Snap“ verschwindet. Drums klingen weicher, weniger transient. Klassisches Zeichen für zu schnelle Attackzeiten.
Hörbar: Snare verliert ihren Crack.Sustain-Anhebung
Leise Nachklänge werden plötzlich präsent. Hall, Raum und Tail sind hörbarer als vorher – obwohl niemand am Reverb gedreht hat. Der Kompressor begrenzt die Dynamik, leise und laute Passagen rücken zusammen.
Hörbar: der Raum „kommt nach vorne“.Glue · Klebewirkung
Einzelne Spuren verschmelzen zu einem geschlossenen Klangkörper. Der Mix wirkt „aus einem Guss“. Subtile Bus-Kompression bei der Arbeit.
Hörbar: Drums und Bass werden zur Einheit.Mehr Lautheit, gleiche Spitze
Der Mix wirkt subjektiv lauter, ohne dass die Pegelspitzen höher sind. Eine dichte, volle Wand statt einzelner Highlights. Zu viel davon klingt aber gedrückt und langweilig.
Hörbar: Mix oder Einzelspur wirkt „dichter“.Sättigung & Charakter
Bei aggressiverer Kompression hörst du eine warme oder beißende Sättigung – je nach Typ. Röhre wärmt, FET beißt, VCAs bleiben clean. Schnelle Attack-/Release-Zeiten erzeugen zusätzliche Verzerrung.
Hörbar: Stimme bekommt „Schmelz“ oder Charakter.Kompressor-Einstellungen pro Signalquelle.
Klassische Ausgangswerte aus der Studio-Praxis: Sie dienen als Startpunkt, ab dem du von dort aus die Kompressoreinstellungen weiter feinjustierst. Je nach Kompressortyp, Stil und Soundquelle können auch mal ganz andere Einstellungen besser klingen. Höre also genau hin.
Sustain glätten, Druck halten
Klassisches Fingerspiel hat starke Anschlagsdynamik. Kompression bringt konstanten Druck und gleichmäßiges Sustain.
- Ratio4:1
- Attack10 – 30 ms
- Release100 – 200 ms
- GR3 – 6 dB
Slap-Peaks zähmen
Slap und Pop erzeugen extreme Transienten. Hier muss der Kompressor schnell reagieren, ohne den Body zu verlieren.
- Ratio4:1 – 8:1
- Attack1 – 5 ms
- Release80 – 150 ms
- GR3 – 8 dB
Sanftes Glätten
Synth-Bass ist meist schon dynamikarm — wenig Comp nötig. Mehr für Klangfärbung als für Pegelkontrolle.
- Ratio2:1 – 3:1
- Attack5 – 20 ms
- Release50 – 100 ms
- GR2 – 4 dB
Konstanz im Tieftonbereich
Im Sub-Bereich entscheidet konstanter Druck. Hartes Komprimieren zerstört allerdings schnell den Tiefton-Hub.
- Ratio3:1 – 4:1
- Attack10 – 30 ms
- Release100 – 200 ms
- GR2 – 4 dB
Glue für alle Bass-Layer
Wenn du E-Bass + Synth-Bass + Sub layern, hilft eine sanfte Bus-Kompression, alles zusammenzuhalten.
- Ratio2:1
- Attack30 ms
- ReleaseAuto / 100 ms
- GR1 – 2 dB
Druck nach vorne
Beater-Click muss durch — danach den Body kontrollieren. Release etwa zur nächsten Kick.
- Ratio4:1 – 6:1
- Attack10 – 30 ms
- Release80 – 150 ms
- GR3 – 6 dB
Punch erhalten, Body kontrollieren
Genug Attack-Zeit, damit der Crack durchkommt. Release lang genug, um den Body nicht abzuschneiden.
- Ratio4:1
- Attack5 – 15 ms
- Release50 – 100 ms
- GR3 – 5 dB
Transienten kontrollieren
Hi-Hats brauchen meist nur leichte Comp — vor allem zur Bändigung lauter Akzent-Hits.
- Ratio3:1
- Attack5 – 10 ms
- Release30 – 80 ms
- GR2 – 4 dB
Sustain bewahren
Toms haben langes Sustain — das willst du behalten. Release lang genug, sonst klingen die Toms abgehackt.
- Ratio3:1 – 4:1
- Attack10 – 30 ms
- Release100 – 200 ms
- GR3 – 5 dB
Becken nicht matschig machen
Overheads tragen die Cymbals. Zu starke Comp killt die Brillanz und macht Becken stumpf.
- Ratio2:1 – 3:1
- Attack10 – 30 ms
- Release50 – 100 ms
- GR2 – 4 dB
Glamour-Sound
Hier darf’s krachen. Extrem komprimierte Room Mics geben den klassischen „großen“ Drum-Sound.
- Ratio4:1 – 10:1
- Attack1 – 5 ms
- Release50 – 100 ms
- GR5 – 15 dB
Glue & Kohärenz
Sanftes „Zusammenkleben“ der Drums. Hier ist weniger immer mehr – schon 2 dB GR machen einen Unterschied.
- Ratio2:1 – 3:1
- Attack10 – 30 ms
- ReleaseAuto / 50 – 100 ms
- GR2 – 4 dB
Aggressiver Layer
Ein paralleler Bus mit aggressiver Kompression, sanft zum Original geblendet — bringt Power ohne Punch zu killen.
- Ratio8:1 – 20:1
- Attack1 – 5 ms
- Release50 – 100 ms
- GR8 – 15 dB
Stack-Konsistenz
Bei mehrlagigen Clap-Stacks für gleichmäßigen Pegel und Layer-Glue.
- Ratio4:1
- Attack5 – 10 ms
- Release30 – 80 ms
- GR3 – 5 dB
Konsistenz für Begleitung
Clean Guitars haben starke Dynamik durch Anschlag und Pickups. Comp gleicht Akkord-Anschläge aus.
- Ratio3:1 – 4:1
- Attack5 – 15 ms
- Release50 – 100 ms
- GR3 – 6 dB
Wenig zusätzlich nötig
Verzerrung ist schon Kompression. Hier reicht oft sehr wenig zusätzlicher Comp — eher zur Klangfärbung.
- Ratio2:1 – 3:1
- Attack10 – 30 ms
- Release100 ms
- GR1 – 3 dB
Dynamik erhalten
Behutsam komprimieren. Anschlagsdynamik gehört zum Charakter — sanft glätten, nicht abflachen.
- Ratio2:1 – 3:1
- Attack5 – 15 ms
- Release50 – 100 ms
- GR2 – 4 dB
Layer-Glue
Bei Stereo-Doubles oder mehreren Gitarren-Spuren hält ein sanfter Bus-Comp das Ganze zusammen.
- Ratio2:1
- Attack30 ms
- ReleaseAuto
- GR1 – 3 dB
Behutsam glätten
Solo-Klavier lebt von Anschlagsdynamik. Sehr sanft komprimieren — nur die wirklich harten Peaks zähmen.
- Ratio2:1 – 3:1
- Attack10 – 30 ms
- Release100 – 200 ms
- GR2 – 4 dB
Konsistenz und Druck
Im dichten Mix muss das Klavier behaupten. Hier mehr Comp als beim Solo — sonst geht es im Mix unter.
- Ratio3:1 – 4:1
- Attack5 – 15 ms
- Release50 – 100 ms
- GR3 – 5 dB
Tine-Magie verstärken
E-Piano reagiert wunderbar auf sanfte Comp. Der charakteristische Tine-Sound wird dadurch sogar verstärkt.
- Ratio3:1
- Attack5 – 15 ms
- Release50 – 100 ms
- GR2 – 4 dB
Bell-Sound erhalten
Wurli-Klaviere haben einen typischen Bell-Charakter im Anschlag. Attack langsam genug, damit dieser durchkommt.
- Ratio2:1 – 3:1
- Attack10 – 20 ms
- Release80 – 150 ms
- GR2 – 4 dB
Sustain stabilisieren
Orgel hat keine echten Transienten — Attack darf langsam sein. Comp glättet vor allem dynamische Manual-Wechsel.
- Ratio3:1
- Attack20 – 50 ms
- Release100 – 200 ms
- GR2 – 4 dB
Glue für Keys-Layer
Bei Klavier + Rhodes + Pad-Layer hält ein sanfter Bus-Comp das Ganze musikalisch zusammen.
- Ratio2:1
- Attack30 ms
- ReleaseAuto
- GR1 – 2 dB
Sanftes Glue, mehr Lautheit
Auf dem Mix-Bus ist Subtilität King. Mehr als 3 dB GR und der Mix verliert seine Tiefe.
- Ratio1.5:1 – 2:1
- Attack30 – 100 ms
- ReleaseAuto / 100 – 300 ms
- GR1 – 3 dB
Stilistisch dichte Wand
Bei EDM, Hip-Hop und modernem Pop darf die Bus-Comp aggressiver werden — bewusst als Stilmittel.
- Ratio2:1 – 3:1
- Attack10 – 30 ms
- Release50 – 100 ms
- GR2 – 4 dB
Finale Klangformung
Ganz minimalistisch. Der nachfolgende Limiter übernimmt das Heavy Lifting für die Lautheit.
- Ratio1.5:1 – 2:1
- Attack30 ms
- ReleaseAuto
- GR1 – 2 dB
Verstärkung statt Ersatz
Aggressiv komprimierte Parallel-Spur des Mixes, sanft dazu geblendet. Bringt Power ohne Dynamik zu zerstören.
- Ratio8:1 – 10:1
- Attack1 – 5 ms
- Release50 – 100 ms
- GR8 – 15 dB
Bewegung erhalten
Solo-Streicher leben von Phrasierung und Bow-Bewegung. Sehr behutsam komprimieren — oder ganz weglassen.
- Ratio2:1
- Attack30 – 50 ms
- Release200 – 400 ms
- GR1 – 3 dB
Layer-Glue
Die ganze Sektion bekommt sanfte Comp für ein homogenes Klangbild. Lange Attack-Zeiten erhalten den Bow-Anschlag.
- Ratio2:1 – 3:1
- Attack20 – 40 ms
- Release200 – 400 ms
- GR2 – 3 dB
Sektion behutsam glätten
Holzbläser haben ihren eigenen, fragilen Charakter. Solo-Flöte oder -Klarinette mit minimaler Comp, ganze Sektion etwas mehr.
- Ratio2:1 – 3:1
- Attack10 – 30 ms
- Release100 – 300 ms
- GR2 – 4 dB
Peaks zähmen
Trompeten und Posaunen haben extreme Pegelspitzen. Mehr Comp als bei Holzbläsern, sonst übersteuern sie schnell den Mix.
- Ratio3:1 – 4:1
- Attack5 – 20 ms
- Release100 – 200 ms
- GR3 – 5 dB
Druck und Sustain
Pauken funktionieren wie orchestrale Tom-Toms. Sustain bewahren, Anschlag durchlassen.
- Ratio3:1 – 4:1
- Attack10 – 30 ms
- Release100 – 200 ms
- GR3 – 5 dB
Final Glue, ganz sanft
Auf dem Master-Bus des Orchesters: ganz behutsam. Klassik und Filmmusik leben von Dynamik — nicht zerstören.
- Ratio1.5:1 – 2:1
- Attack30 – 100 ms
- ReleaseAuto
- GR1 – 2 dB
Hochfrequenz-Transienten zähmen
Shaker liegen oben — hier reagiert das Ohr empfindlich. Wenig Comp, vor allem zur Pegel-Konsistenz.
- Ratio4:1
- Attack5 – 10 ms
- Release30 – 80 ms
- GR2 – 4 dB
Druck mit Kontrolle
Etwas mehr Comp möglich als beim Shaker — Tambourine hat mehr Punch und verträgt mehr.
- Ratio4:1
- Attack5 – 10 ms
- Release30 – 80 ms
- GR2 – 4 dB
Hand-Drums Druck
Hand-Drums haben starke Anschlagsdynamik. Comp bringt konstanten Druck und Layer-Stabilität.
- Ratio4:1
- Attack5 – 15 ms
- Release50 – 100 ms
- GR3 – 5 dB
Kurze Transienten
Sehr kurze Hits mit klarem Tonal-Charakter. Attack langsam genug, um die Klangfarbe zu behalten.
- Ratio3:1 – 4:1
- Attack10 ms
- Release50 ms
- GR2 – 4 dB
Layer zusammenhalten
Bei mehreren Percussion-Spuren bringt sanfte Bus-Comp Konsistenz und Layer-Glue.
- Ratio2:1
- Attack30 ms
- ReleaseAuto
- GR1 – 3 dB
Konsistenz und Druck
Lead-Synths leben von Präsenz. Comp hält die Linie stabil über den Mix, auch bei dynamischen Passagen.
- Ratio3:1 – 4:1
- Attack5 – 15 ms
- Release50 – 100 ms
- GR2 – 5 dB
Sanft glätten, Charakter erhalten
Pads leben von langen Bewegungen und Schwellen. Sehr behutsam komprimieren — sonst ist die Atmosphäre weg.
- Ratio2:1
- Attack20 – 50 ms
- Release200 – 500 ms
- GR1 – 3 dB
Transienten kontrollieren
Plucks und Arps haben oft kurze, harte Anschläge. Comp glättet diese ohne den Pluck-Charakter zu verlieren.
- Ratio3:1
- Attack5 – 15 ms
- Release50 – 100 ms
- GR2 – 4 dB
Punch konsistent halten
Stabs müssen jedes Mal gleich knallen. Comp sorgt für Stack-Konsistenz, ohne den Hit zu erweichen.
- Ratio4:1
- Attack5 – 15 ms
- Release50 – 100 ms
- GR3 – 5 dB
Glue für Synth-Layer
Bei mehreren Synth-Spuren (Lead, Pad, Pluck, Sub) hält sanfte Bus-Comp das Ganze zu einer Einheit zusammen.
- Ratio2:1
- Attack30 ms
- ReleaseAuto
- GR1 – 2 dB
Klar & präsent
Glättet Dynamik-Sprünge, hält die Stimme stabil nach vorne, ohne ihren Charakter zu verlieren.
- Ratio3:1 – 4:1
- Attack5 – 10 ms
- Release50 – 100 ms
- GR3 – 6 dB
Aggression kontrollieren
Belt-Performances haben extreme Pegelspitzen. Schnellerer Attack zähmt sie, ohne den Charakter zu killen.
- Ratio4:1 – 6:1
- Attack1 – 5 ms
- Release30 – 80 ms
- GR4 – 8 dB
Layer zusammenhalten
BVs sollen die Lead unterstützen, nicht überschatten. Stärker komprimiert als Lead — gleichmäßiger Stack.
- Ratio4:1
- Attack5 – 10 ms
- Release50 – 100 ms
- GR3 – 6 dB
Druck & Konsistenz
Mehr Druck und dichtere Klangwand als bei Gesang. Kompression wirkt hier stilbildend.
- Ratio4:1 – 6:1
- Attack1 – 5 ms
- Release30 – 60 ms
- GR4 – 8 dB
Saubere Dynamik
Phase-aligned Doubles brauchen weniger Comp als wild aufgenommene. Hauptzweck: Layer-Konsistenz.
- Ratio4:1
- Attack5 ms
- Release50 – 100 ms
- GR3 – 5 dB
Akzente kontrollieren
Adlibs werden oft bewusst aggressiv komprimiert — als stilistisches Mittel und für Konsistenz im Hintergrund.
- Ratio4:1 – 6:1
- Attack1 – 5 ms
- Release30 – 60 ms
- GR4 – 8 dB
Natürlich glätten
Group Vocals sollen organisch klingen. Behutsam komprimieren — sonst wirkt der Chor flach und steril.
- Ratio2:1 – 3:1
- Attack10 – 20 ms
- Release100 – 200 ms
- GR2 – 4 dB
Glue für alle Vocal-Spuren
Auf dem Bus über Lead + BVs + Doubles. Hält alle Vocal-Elemente zu einer einheitlichen Front zusammen.
- Ratio2:1 – 3:1
- Attack10 – 30 ms
- ReleaseAuto / 100 ms
- GR1 – 3 dB
Wichtig: Diese Werte sind lediglich Orientierungspunkte, keine festen Gesetze. Bei jeder Kompressoreinstellung musst du dein Ohr fragen: Klingt es gut und erfüllt es den Zweck? Erst dann ist die Einstellung richtig — egal, ob die Zahl auf dem Bildschirm exakt zu unserer Liste passt.
Werte am Trainer prüfenVon Presets zu eigenen feinen Kompressor-Einstellungen.
Kompression ist für die meisten Producer am Anfang ein Mysterium. Wie klingt Kompression eigentlich und wie viel ist wann genau richtig? Jedenfalls weißt du, dass du sie brauchst und du weißt, dass die Profis sie gezielt einsetzen – manchmal dezent, manchmal stark und effekthaft.
Dann kommt der Moment, in dem es klick macht. Du arbeitest an deinem Track und weißt sofort: „Hier kann die Ratio kann noch einbisschen mehr sein und der Release etwas länger.“ Oder du hörst eine Rap-Vocalspur und denkst: „Die wurde mit zu schnellem Attack komprimiert – der Punch fehlt.“
Ab diesem Moment ist Kompression kein Tool mehr, das du benutzt. Sie wird zur Sprache, die du sprichst. Und genau das unterscheidet Anfänger von Profis: Anfänger raten, Profis treffen bewusste Entscheidungen.
Der Kompressions-Trainer ist dabei dein direkter Pfad zum Profi-Gehör. Die richtige Comp-Einstellungen zu finden, übst du nicht in der Theorie, sondern in der Praxis. Du hörst, vergleichst, entscheidest – genau so, wie es bei einem echten Mix-Prozess läuft.
Mit etwas Training wird Kompression für dich zur bewussten Entscheidung – und genau das hebt deine Mixes auf das nächste Level.
Kompression sitzt? Dann geh einen Schritt weiter.
Diese drei Trainer ergänzen dein Gehörtraining perfekt.
Frequenzen-Trainer
Die andere große Säule.Frequenz und Dynamik sind die zwei Säulen jedes Mixes. Wenn du Kompression hörst, solltest du auch Frequenzen sicher zuordnen können – das ist die Grundlage für sauberes EQ-Arbeiten.
Zum TrainerEQ-Trainer
A/B-Vergleiche fürs Ohr.Du hörst Kompression – jetzt geh weiter und meistere deine Skills am Equalizer. Erkennst du, ob ein Track an einer Stelle angehoben oder abgesenkt wurde? Bei welcher Frequenz? Mit wie viel dB?. Kannst du die EQ-Einstellungen nachmachen?
BALD VERFÜGBARAlle Tools im Überblick
Sieben Trainer auf einer Seite.Zurück zur Übersicht: Panning, Reverb, Lautstärke, EQ und mehr – alles, was du brauchst. Direkt zum Tool-Hub.
Zur ÜbersichtAntworten zum Kompressions-Trainer.
Du trainierst dein Ohr. Wir bringen dein Projekt nach vorne.
Wenn du gezielt an einem Track arbeiten willst – wir sind das Studio an deiner Seite.
Alle 7 Trainer
Frequenzen, EQ, Kompression, Panning, Reverb, Pegel und das Komplett-Modul – alles auf einer Übersichtsseite.
Zur Übersicht1:1 Coaching
Schneller besser werden – mit einem Engineer an deiner Seite. Zusammen gehen wir in deine Projekte rein und feilen an deinen Fähigkeiten und deinem Sound.
Coaching buchenMixing & Mastering
Dein Track verdient Studio-Sound. Wir holen ihn da raus – Release-fertig, plattformoptimiert, mit Liebe zum Detail.
Projekt anfragen