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Frequenzen erkennen lernen.

Bessere Mixe beginnen mit besserem Hören. Erst wenn du Frequenzbereiche identifizieren kannst, triffst du im Mix klarere und vor allem bessere Entscheidungen. Dieser kostenlose Trainer hilft dir dabei überbetonte bzw. unterbetonte Frequenzen in deinem Mix erkennen zu können.

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Der Trainer

Starte dein Frequenz-Training.

Spiele einen Ton ab, ordne ihn dem richtigen Frequenzbereich zu und lass deine Antwort vom Freqeunz-Trainer überprüfen. Wähle dabei aus verschiedenen Modi und Schwierigkeitsstufen. Deine persönliche Challenge: Wiederhole dein Ohr-Training bis du es drauf hast. Mit etwas Übung klappt’s recht schnell.

Anleitung

So holst du das Maximum aus deinem Frequenzen Gehörtraining heraus.

Drei einfache Regeln, mit denen du aus jeder Übungseinheit echte Lernfortschritte machst.

01

Frage danach wie es klingt?

Wenn du den Ton abspielst, frage dich wonach er klingt. Ordne den Ton grob zu: Hört es sich wie eines der Vokale an (U, O, A, E, I) oder nach dem S-Laut? Mit dem Loewenklang Gehörtraining lernst du genau dieses Kategorien-Hören – die Grundlage für schnelles EQ-Arbeiten.

02

Falsch getippt: Ton nochmal anhören.

Falsch geraten? Spiele einfach den Ton zwei- oder dreimal danach nochmal ab – versuche dir den Klang genau einzuprägen. Dieses bewusste Nachhören ist der Moment, in dem dein Ohr die neue Information speichert.

03

10 Minuten. Jeden Tag.

Frequenz-Hören ist Mustererkennung. Tägliche kurze Sessions schlagen wöchentliche Marathon-Übungen um Längen. Plane den Trainer als festen Punkt in deinen Producer-Alltag ein.

Cheatsheet by Loewenklang

Die 7 Frequenzbereiche, die jeder Producer kennen sollte.

Lerne sie auswendig, höre sie bewusst – und dein Mixing wird ab sofort schneller, präziser und besser.

20 – 60 Hz

Sub-Bass

Du fühlst sie mehr, als du sie hörst. Kick-Fundament, 808-Sub, Tiefdruck. Zu viel: Mix wird matschig. Zu wenig: Mix wirkt dünn.

Typisch: Sub-Bass, Kick-Fundament
60 – 250 Hz

Bass & Tiefmitten-Wärme

Wärme und Body. Hier sitzen Bassgitarre, Kick-Punch, Brust-Resonanzen der Stimme. Zu viel hier = wummerig und undefiniert.

Typisch: Bass-Body, Brust der Stimme
Gedächtnisstütze: 250Hz klingt wie U
250 – 500 Hz

Untere Mitten

Der berüchtigte „Mud-Bereich“. Zu viel davon und alles klingt verstopft. Bewusstes Absenken kann bei topfigem Klang oft helfen.

Typisch: Boxiness, Muffigkeit
Gedächtnisstütze: 500Hz klingt wie O
500 Hz – 2 kHz

Mittlere Mitten

Hier lebt die Sprachverständlichkeit. Vocals, Snare-Charakter, Gitarren-Präsenz. Vorsicht: Schnell nasal, wenn überbetont.

Typisch: Vocal-Präsenz, Snare-Body
Gedächtnisstütze: 1kHz klingt wie A, 1,25kHz wie Ö, 1,6kHz wie Ä
2 – 5 kHz

Obere Mitten · Präsenz

Der Aufmerksamkeits-Bereich. Anschlag von Gitarren, Konsonanten von Vocals, Snare-Attack. Zu viel hier ermüdet das Ohr extrem schnell.

Typisch: Anschlag, Konsonanten, Attack
Gedächtnisstütze: 2kHz klingt wie Ü, 2,5kHz wie E
5 – 10 kHz

Höhen · Klarheit

Definition und Klarheit. Hi-Hats, Becken-Brillanz, S-Laute. Hier entscheidet sich, ob ein Mix „dumpf“, „überspitzt“ oder ausgewogen „offen“ wirkt.

Typisch: Hi-Hats, Vocal-Brillanz
Gedächtnisstütze: 5kHz klingt wie I
10 – 20 kHz

Air · Brillanz

Der Luftraum oben drüber. Mehr ein seidiges Gefühl als Information. Sanftes Anheben hier macht Mixes „teurer“ – aggressives Boosten zerstört sie.

Typisch: Air, glasige Brillanz
Gedächtnisstütze: 10kHz klingt wie S

Tipp: Mache dir gerne von diesem Cheatsheet einen Screenshot für den privaten Gebrauch. Nutze dieses als Hintergrundbild. Nach 4 Wochen kennst du die Frequenzbereiche auswendig.

Wissen jetzt am Trainer anwenden
Warum es sich lohnt

Der Moment, in dem es klick macht.

Sobald du lernst mit deinem Gehör besimmte Frequnzen herauszuhören, wirst du fortan Musik mit anderen Ohren hören. Du hörst z. B. eine Aufnahme – und weißt sofort: „Da ist zu viel bei 250 Hz.“ Du hörst eine Stimme – und denkst: „Die Präsenz bei 4 kHz fehlt.“

Das ist kein Zufall, sondern der Effekt eines trainierten Gehörs. Und so ein Profi-Gehör kannst du auch entwickeln.

Der Frequenzen-Trainer ist für dich die direkte Abkürzung dorthin. Warum? Weil er das tut, was kein YouTube-Video und kein Buch leisten kann: Du lernst mit den interaktiven Modi exakt hinzuhören. Und genau aus diesem aktiven Hinhören wächst echtes Hörverständnis.

In wenigen Wochen wirst du Mixes anders wahrnehmen. Du wirst Probleme hören, die dir vorher entgangen sind. Du wirst beim EQ-Arbeiten nicht mehr suchen, sondern wissen, wo und wie stark du eingreifen musst.

Das spart etliche Stunden beim Mixing und wandelt Rate-Frust in einen kreativen Flow.

Häufige Fragen

Antworten zum Frequenz-Trainer.

Mit täglich 10–15 Minuten erlebst du erste klare Fortschritte nach 2–3 Wochen. Sicheres Frequenzhören in der Praxis dauert meist 2–6 Monate – abhängig von Vorerfahrung und Konstanz. Wichtig ist nicht die Sitzungsdauer, sondern die Regelmäßigkeit.
Starte mit den 6 Frequenzbereichen im einfachen Modus. Sobald du diese sicher unterscheidest, wechsle dann auf den mittleren Schwierigkeitsgrad und später auf den schweren.
Ja. Studiokopfhörer sind ideal, aber jeder ordentliche Kopfhörer reicht für den Einstieg. Wichtig: Trainiere immer auf demselben System – so lernt dein Ohr ein Referenzklangbild. Smartphone-Lautsprecher solltest du allerdings vermeiden, da sie unter etwa 200 Hz kaum etwas wiedergeben.
Nein. Du arbeitest direkt mit dem Ohr – ohne Notenlehre, ohne Fachbegriffe. Der Trainer ist so aufgebaut, dass blutige Anfänger und erfahrene Engineers gleichermaßen profitieren.
Frequenzen erkennen heißt: Du hörst einen Ton und kannst sagen, in welchem Hertz-Bereich er liegt. EQ-Hören heißt: Du hörst zwei Versionen eines Tracks und erkennst, was per EQ verändert wurde. Der Frequenzen-Trainer ist die Grundlage – der EQ-Trainer baut darauf auf.
Der Trainer läuft komplett ohne Anmeldung – Treffer und Fehlversuche werden während deiner Session gezählt, gehen aber beim Schließen der Seite verloren. Wenn du langfristig dokumentieren willst, nutze gerne die Teilenfunktion deines Scores am Ende jeder abgeschlossenen Übungssession. Erfahrungsgemäß ist das ohnehin der schnellste Weg, Fortschritte sichtbar zu machen.