Lautstärke-Unterschiede präzise hören.
Pegel ist nicht gleich Pegel. Ein Mix lebt davon, dass jedes Element die richtige Lautheit zueinander hat. Mit diesem kostenlosen Trainer lernst du, Pegel-Unterschiede sicher zu hören und Spuren intuitiv auf die richtige Lautheit zu bringen. Die wichtige Basis für jeden ausgewogenen Mix.
Starte dein Pegel- & Lautheits-Training.
Wähle zwischen Game-Modus (10 Welten, ~40 Levels, mit Sternen) und Training-Modus (freie Konfig + Sondermodus mit Live-Peak- und LUFS-Metern). Du übst mit Test-Sounds, echten Instrumenten oder eigenen Loops. Drei Schwierigkeitsstufen führen dich von „Pegel-Offset matchen“ bis zu „dB-Differenzen blind schätzen“. Dein Fortschritt wird lokal gespeichert.
So holst du das Maximum aus dem Pegel-Training heraus.
Drei einfache Regeln, mit denen du in jeder Übungseinheit echte Lernfortschritte machst.
Augen zu, Fader bewegen.
Vergiss die Anzeige. Schließ die Augen, hör zu, bring die Spuren mit dem Fader auf gleiche Lautheit. Erst dann öffnest du die Augen und kontrollierst dein Ergebnis. Dieses bewusste Blind-Hören ist der schnellste Weg, weil dein Ohr die Arbeit macht — nicht deine visuelle Wahrnehmung.
Lautheit vor Lautstärke.
Pegel ist nicht gleich Lautheit. Drums haben hohe Peaks aber moderate LUFS. Synth-Pads sind umgekehrt: niedrige Peaks, hohe LUFS. Trainiere dein Ohr darauf, wie laut etwas wirkt — und nicht wie laut der Spitzenwert ist. Der Sondermodus mit beiden Metern hilft dir, diesen Unterschied zu hören.
10 Minuten. Jeden Tag.
Pegel-Gehör ist Kalibrierung deiner Wahrnehmung. Tägliche kurze Sessions schlagen wöchentliche Marathon-Übungen um Längen. Plane den Trainer als festen Punkt in deinen Producer-Alltag ein — dann hast du nach wenigen Wochen ein Gehör, das im Mix automatisch arbeitet.
Wie laut soll was im Mix — Eine Genre-Übersicht
Jedes Genre hat sein eigenen Schwerpunkte, was die Pegel der einzelnen Soundquellen im Mix anbelangt. Diese Werte sind keine Gesetze, sondern Konsens-Startpunkte aus aktueller Mixing-Praxis. Sie zeigen dir, welches Element die Referenz ist und in welchem Verhältnis die anderen dazu stehen.
Vocal-First, Drums dicht dran
Pop ist Vocal-getragen. Die Stimme ist das emotionale Zentrum und sitzt mit hoher Lautheit vorne. Drums sind dicht und punchy, Bass in der soliden Mitte, Pads kleben den Mix meist als leisere Elemente zusammen.
- Lead Vocal-15 bis -18 LUFS
- Kick & Snareknapp über Vocal
- Bass-2 bis -6 dB unter Kick
- Backing Vocals-6 bis -10 dB unter Lead
- Mix-Bus Ziel-10 bis -8 LUFS
- True Peak-1 dBTP
808-Foundation, Vocal trocken vorne
Die 808 ist Fundament und Tonalität zugleich. Die Kick sitzt knapp darüber für Click und Definition. Der Rap-Vocal ist sehr trocken und sehr forward — Reverb würde ihn nach hinten drücken.
- 808 / Sub-BassAnker (Referenz)
- Kick1-3 dB über 808
- Lead Vocal (Rap)-10 bis -8 LUFS
- Snare / Clapauf Vocal-Level
- Mix-Bus Ziel-9 bis -7 LUFS
- True Peak-1 dBTP
Drums oben, Wall-of-Sound darunter
Drums sind im Rock kollektiv das lauteste Element. Die Vocal sitzt etwas leiser als im Pop, weil Gitarren hier mitreden wollen.
- Drum-Buslaut, Parallel-Comp
- Lead Vocal-18 bis -20 LUFS
- Rhythm-Gitarrennah am Vocal
- Bassweiter vorne als bei Pop
- Mix-Bus Ziel-12 bis -9 LUFS
- True Peak-1 dBTP
Kick ganz oben, alles sidechained
EDM ist Kick-driven. Sie sitzt fast am Mix-Maximum, alles andere wird per Sidechain darunter gepumpt. Sub-Bass mono unter 100 Hz, Lead-Synths gerne im 3-Layer-Stack. Club-Loudness ist hier Genre-Code.
- Kick-6 bis -3 dBFS Peak
- Sub-Bass1-3 dB unter Kick
- Lead-Synthfüllt die Mitte
- Lead Vocalnah am Kick-Level
- Mix-Bus Ziel-7 bis -5 LUFS
- True Peak-1 dBTP (strikt)
Vocal solo vorne, alles atmet
Hier zählt Natürlichkeit, nicht Loudness. Die Vocal sitzen ganz vorne — alter Profi-Trick: gleicher Pegel wie die Snare. Instrumente bleiben dynamisch, Headroom statt Limiter-Druck.
- Lead VocalSnare-Level (Anker)
- Akustikgitarre-2 bis -4 dB unter Vocal
- Drums / Cajonsubtil, oft hinter Gitarre
- Strings / Padsganz hinten, sehr leise
- Mix-Bus Ziel-14 LUFS oder leiser
- True Peak-1 dBTP, viel Headroom
Was in jedem Genre gilt
Egal welches Genre — drei Pegel-Hygiene-Regeln bleiben immer gültig. Sie schützen vor Anfänger-Fehlern, die jeden Mix-Engineer früher oder später erwischt haben.
- Mix-Bus Peak-6 dBFS Headroom
- Tracks (RMS)Richtung -18 dBFS
- Vor Master-Limiter-14 bis -10 LUFS
- Streaming-Master-14 LUFS / -1 dBTP
- Loudness Range6-14 LU (Musik)
- Bass-Frequenzenmono unter 100 Hz
Lautheit hören ist die eine Hälfte. Peaks bändigen die andere. Wann ein Vocal-Comp anpacken soll und wann nicht, wann Parallel-Compression dem Drum-Bus den Wumms gibt statt Limiter — das ist Kompressor-Arbeit. Wer beides im Ohr hat, kontrolliert das ganze Pegel-Spiel.
Zum Kompressor-TrainerVom unkontrollierten Mix zum souveränen Pegel-Gefühl.
Der häufigste Fehler in Anfänger-Mixes sind nicht falsche EQ- und Kompressor-Einstellungen — es sind falsche Pegel-Verhältnisse. Die Gitarren und der Hall viel zu laut.
Ein Mix-Engineer mit trainiertem Pegel-Gehör arbeitet anders. Er hört eine Spur — und weiß sofort: „Hier muss ich um 1,5dB anpassen“ Er weiß wo die verschiedenen Elemente im Mix von der Lautheit her im Mix positioniert werden, damit es gut und ausgewogen klingt. Je mehr das gehör trainiert ist, desto eher stellt man fest, das gerade auch kleine Pegeländerungen einen großen bzw. den richtigen Unterschied machen.
Mit dem Lautstärke-Trainer baust du genau diese Wahrnehmung auf. Du übst nicht in der Theorie — du hörst, du matchst, du schätzt. Du lernst die Charakteristiken aller Instrument-Gruppen kennen: dynamische Drums mit großen Pegelsprüngen, Synths mit kleinen und Vocals die irgendwo dazwischen liegen.
Übrigens: Viele Einstellungen in den PlugIns oder Hardware von Kompressoren, EQs usw. können die wahrgenommene Lautheit deutlich verändern. Daher lautet hier immer die Devise: Gain-Staging! Das bedeutet, dass du den Pegel an jeder einzelnen Station deiner Signalkette bewusst kontrollierst und ausgleichst, damit Lautstärkeunterschiede deine Entscheidungen nicht verfälschen. Und genau dieses ausgleichen trainierst du zudem mit meinem Trainer.
Pegel-Hören ist die unscheinbare Disziplin, die jeden Mix souverän macht — die viele gerade am Anfang unterschätzen.
Pegel sitzt? Dann geht’s weiter.
Diese Trainer ergänzen dein Pegel-Gehör um die anderen großen Mixing-Disziplinen.
Frequenzen-Trainer
Höre jede Frequenz blind.Von tiefen 60 Hz bis zu kristallinen 12 kHz: Trainiere dein Ohr, Frequenzen sicher zuzuordnen – die wichtigste Fähigkeit für erfolgreiches Arbeiten mit EQs.
Jetzt trainierenKompressions-Trainer
Erkenne Dynamik auf einen Hörzug.Eine der schwierigsten Disziplinen im Mixing. Mit meinem Trainer entwickelst du das Gespür für Kompression, das Top-Engineers von Hobbyproduzenten unterscheidet.
Jetzt trainierenAlle Tools im Überblick
vier Trainer auf einer Seite.Zurück zur Übersicht: Panning, Reverb, Lautstärke, Frequenzen und mehr – alles, was du brauchst. Direkt zum Tool-Hub.
Zur ÜbersichtAntworten zum Lautstärke- und Lautheits-Trainer.
Du trainierst dein Ohr. Ich bringe dein Projekt nach vorne.
Wenn du gezielt an einem Track arbeiten willst — ich bin das Studio an deiner Seite.
Alle 4 Trainer
Frequenzen, EQ, Kompression, Panning, Reverb, Pegel und das Komplett-Modul — alles auf einer Übersichtsseite.
Zur Übersicht1:1 Coaching
Schneller besser werden — mit einem Engineer an deiner Seite. Zusammen gehen wir in deine Projekte rein und feilen an deinen Fähigkeiten und deinem Sound.
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Dein Track verdient Studio-Sound. Ich veredele deinen Song — Release-fertig, plattformoptimiert, mit Liebe zum Detail.
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